Asiatischer Schlafkomfort: das Futonbett
Der Futon – die traditionelle Schlafmatte in Japan – blickt in seinem Heimatland auf eine zweitausend Jahre alte Tradition zurück. In der westlichen Welt ist er, wenn auch in einer modifizierten Form, immerhin seit den 1980er Jahren ein Begriff - das Futonbett. Eingefleischte Futon-Fans schwören auf die Vorzüge der Matratze mit asiatischem Vorbild, obgleich die europäische Variante kaum noch etwas mit dem japanischen Original zu tun hat.
Futtonbetten Aufbau
Besteht der japanische Futon lediglich aus mehreren Lagen Baumwolle und ist somit eher eine zusammenrollbare und leicht zu verstauende Matte, sind die westlichen Futons komfortable Matratzen, die in einen festen Bettrahmen eingepasst sind. Diese sogenannten Futonbetten sind häufig sehr niedrig und erinnern in diesem Punkt noch etwas an ihr japanisches Vorbild. Flache, breite Ränder am Bettgestell verstärken das Gefühl, beinahe auf dem Boden zu schlafen, erfahren Sie mehr: Betten
Die westliche Futon-Matratze ist, anders als ihr asiatisches Pendant, mit wärmenden und atmungsaktiven Einlagen ausgestattet. Naturfasern wie Kokosfasern, Schurwolle, Rosshaar oder Naturlatex machen die Bettunterlage nicht nur weicher, sondern auch ungleich pflegeleichter, als den japanischen Baumwollfuton. Dem naturnahen Gedanken folgend werden die Gestelle der Futonbetten häufig aus Holz gefertigt.
Der besondere Aufbau in mehreren Lagen macht die Futon-Matratze besonders bequem. Sie passt sich auf der einen Seite sehr gut an den Körper an, gibt aber zugleich ein hohes Gefühl der Festigkeit und Stabilität. Mit einem Preis zwischen 200 und 800 Euro allein für die Matratze gehören hochwertige Futons sicher nicht zu der günstigsten Alternative, sich zu betten. Der hohe Schlafkomfort, den ein Futonbett zu bieten hat, rechtfertigt diese Investition aber allemal.
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